Innere Medizin und Gastroenterologie

am Standort St. Johannes-Hospital

Hartwig Schnell
Chefarzt
Dr. med. Hartwig Schnell

Laura Fischer über Ihre Erfahrungen als Assistenzärztin in der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie

Den ersten Abschnitt meiner Assistenzarztzeit in der Weiterbildung zur Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin habe ich in der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie des St. Johannes-Hospitals, Klinikum Hochsauerland, bei CA Dr. Schnell absolviert. Die Betreuung der Assistenzärztinnen und /-ärzte durch die Oberärztinnen und /-ärzte und den Chefarzt Dr. Schnell habe ich sowohl in der Notaufnahme, den Funktionsabteilungen sowie auf der Normalstation wie auch meine Vorgängerin (s.o.) als insgesamt als sehr positiv empfunden.

Nach einer tollen Famulatur einige Jahre zuvor bewarb ich nach dem Examen auf eine Stelle in der Abteilung für Innere Medizin und Gastroenterologie von Doktor Schnell.

Zu Beginn gab es ein ausführliches Gespräch über die geplante Weiterbildung mit Weiterbildungs- und Rotationsplan. Ebenso wurde mir eine Mentorin aus dem assistenzärztlichen Kollegenkreis als direkte Ansprechpartnerin zur Verfügung gestellt. So konnte man „mitlaufend“ den Arbeitstag, Besprechungen und Wege im Haus kennenlernen. Allerdings waren alle Kollegen für Fragen insbesondere am Anfang sehr zuvorkommend.
Nach einigen Wochen mit der Kollegin auf der Normalstation wurde ich in die Notaufnahme eingeteilt. Für spezielle Fragen, die hier gestellt wurden, waren nicht nur die Mitarbeiter aus den verschiedenen Abteilungen, sondern auch die Oberärzte in der räumlich naheliegenden Endoskopischen Abteilung immer ansprechbar, sodass auch in neuen Situationen gute Unterstützung geleistet werden konnte.

Im weiteren Verlauf erfolgte die schrittweise Übernahme von Zimmern auf der Normalstation bin hin zu einem eigenständigen Bereich. Auf der Station gab es für die jeweiligen Bereiche fest zugeteilte Oberärzte/-innen, wobei auch durch die Funktionsabteilungen Behandlungspfade neu angelegt und dann auch ausführlich besprochen wurde.
Neben den Besprechungen mit dem zuständigen Oberarzt und oberärztlichen Kurven- und Präsenzvisiten war das wöchentliche Highlight die Chefarztvisite. Auf diese wird durch den Chefarzt viel Wert gelegt, bei zeitlichen Engpässen entfällt diese nicht, sondern wird auf den Folgetag verschoben oder erfolgt durch den Oberarzt.
In den Visiten wird neben den Behandlungsplanungen auch die Pathophysiologie der einzelnen Erkrankungen rekapituliert, um stets das Wissen präsent zu halten.

Im Tagesverlauf erfolgt im Anschluss an die Frühbesprechung erfolgt die Stationsvisite. Danach wurden die üblichen Aufgaben im Stationsalltag wie Briefe, Aufklärungen und Angehörigengespräche erledigt, wobei hier auch kräftig durch insbesondere die tollen Stationssekretärinnen unterstützt wurde. Auch durch Blutentnahmedienste, Sozialdienst und einen immer ansprechbaren Schreibdienst für schnelle Diktate wurde hier versucht, Entlastung zu schaffen. Zusätzlich hatte man in der Zeit immer die Möglichkeit, je nach Ausbildungsstand in der Endoskopie/Sonografie mitzuwirken und weitere Erfahrungen zu sammeln. Nach der Mittags-/Röntgenbesprechung stehen dann insbesondere die Ausarbeitung des Vormittags sowie die weiteren Behandlungskonzepte (der Neuaufnahmen) mit entsprechender, eigenständig durchgeführter Diagnostik auf dem Plan. Mit guter Organisation ist hier auch ohne Unterstützung nach ein paar Anläufen ein einigermaßen pünktlicher Feierabend möglich.

Zu Vorbereitung auf die Bereitschaftsdienste (zu meiner Zeit hauptsächlich in Form einer 24-h-Bereitschaft) erfolgte dann nach knapp 4 Monaten die Rotation in die Anästhesie/Intensivmedizin,
um so innerhalb von kurzer Zeit die Intubation und Anlage von Zentralen Venenkathetern oder arteriellen Zugängen, sowie die Grundlagen von Intensivmedizin und Beatmung zu erlernen.
Für die Unterstützung in den Diensten und einfachere Handhabung sind durch das Klinikum auch Tools wie z.B. Videolaryngoskope angeschafft worden.

Im weiteren Verlauf brachte besonderen Spaß die Monatsrotation explizit in die Funktionsabteilung. Je nach Ausbildungsstand/-ziel des Assistenten wird die Sonografie/Gastro- und Koloskopie sowie Punktionstechnik erlernt. In fortgeschrittener Weiterbildung bei Kolleginnen auch die Endosonografie/ERCP. In diesem Monat ist man vollständig von der Stationsarbeit entbunden und auch die Unterstützung der Notaufnahme ist vor allem auf die Unterstützung mittels Funktionsdiagnostik fokussiert. Da alle von diesem Highlight profitieren möchten, wird auch durch die anderen Assistenten versucht, diesen Monat unterbrechungsfrei zu ermöglichen.

Neben der Fortbildung in der Visite sowie Kurzvorträgen in der Mittagsbesprechung findet wöchentlich eine Fortbildung statt. Im Zuge der aufkommenden Pandemie wurden diese nicht abgesagt, sondern versucht, diese mit Video-Fortbildungen auszugleichen.

Nach rund fünf Monaten in der Abteilung und bis dahin Mitwirkung nur im Flexdienst (Rufbereitschaft zur Unterstützung bei erhöhter Arbeitslast bis zum Abend) begann ich mit den Bereitschaftsdiensten. Die behütete Situation im Stationsdienst wird hier verlassen, hier hatte ich aber auch bei der Konfrontation mit schwierigen Situationen im Dienst immer die Möglichkeit, mit dem Hintergrund Rücksprache zu halten, oder diesen in die Klinik zur Unterstützung bezüglich Bronchoskopie/erschwerter Kathetheranlage etc. zu bitten.

Neben Fortbildungen wie Strahlenschutz sind Kurse wie Grundlagen der Intensivmedizin, Notarzt- oder Sonografiekurse vom Haus unterstützt. Die Abwesenheiten dafür müssen aber mit dem Urlaubsplan abgestimmt werden. Dieser wird – ebenso wie der Dienstplan – in der großen Runde erstellt, sodass für alle gute Lösungen gefunden werden können.
Im Verlauf meiner Zeit ist ein NEF-Standort am Haus etabliert worden, sodass auch notärztlich erfahrene Kolleginnen und Kollegen hier mitgewirkt haben.

Wie auch im anderen Bericht angegeben, wird insbesondere durch Dr. Schnell ein guter Kontakt mit offenem Ohr zu den Assistenten angeboten. In der Mittags- und Röntgenbesprechung werden Probleme offen abgefragt und es wird versucht, Lösungen dafür zu finden. Auch zu anderen Abteilungen oder bei organisatorischen Problemen konnte man sich der Unterstützung des Chefarztes stets gewiss sein.
Eine regelmäßige Evaluation erfolgte dann beidseitig in fortlaufend durchgeführten Weiterbildungsgesprächen. Diese bieten die Möglichkeit, vor allem Rotationen auf die Intensivstation oder im weiteren Verlauf zu planen, Probleme anzusprechen oder Feedback zu geben und zu erhalten.

Nach meinem Berufsstart in der Abteilung von Dr. Schnell wechsle ich zur Rotation in der Basis-Weiterbildung klinikumsintern. Die gesamte Abteilung, die Kolleginnen und Kollegen, die vielen erlernten medizinischen Inhalte sowie erworbenen Techniken möchte ich nicht missen und kann im Rückblick auf diese gute Zeit die Abteilung für Innere Medizin und Gastroenterologie auch für Berufsanfänger ausgesprochen weiterempfehlen.

Laura Fischer
Assistenzärztin in der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie des St. Johannes-Hospitalsin Neheim vom April 2019 - Juni 2021

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