
- Dr. med. Katrin Deschka
- Chefärztin
- Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, Medikamentöse Tumortherapie, Notfallmedizin
- 02932 952-243101
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am Standort Karolinen-Hospital


Umfangreiche, sachlich fundierte solide Ausbildung von medizinischen Basis- und Schwerpunktkenntnissen, theoretischen und praktischen Fähigkeiten, die den Auszubildenden befähigen, kompetent akutmedizinisch und intensivmedizinisch erkranke Patienten sicher zu versorgen.
Angebot der Rotation in die Schwerpunktabteilungen der Inneren Medizin im Klinikum Hochsauerland, um den Auszubildenden einen möglichst breiten Überblick über die Innere Medizin zu ermöglichen.
Jeder Auszubildende soll individuell die Möglichkeit haben, sich persönlich wie fachlich weiterzubilden in dem zeitlichen Rahmen, der für ihn optimal ist. Neben dem Engagement der Weiterbildungsbefugten Ärzte, ist die Bereitschaft und das Engagement der Auszubildenden selbst erforderlich, um den gewünschten Ausbildungsziel zu erreichen.
Die Basisweiterbildung im Klinikum Hochsauerland orientiert sich an den Vorgaben der jeweils aktuellen Weiterbildungsordnung und ist vergleichbar an allen drei Standorten organisiert.
Im Rahmen der Einarbeitungszeit (ca. 3 – 6 Monate) werden die grundlegenden Kenntnisse in der Ätiologie, Pathogenese, Epidemiologie, Symptomatologie, Diagnostik, Differentialdiagnose und Therapie von Erkrankungen in der Inneren Medizin vermittelt. Hier erfolgt die Einarbeitung in die stationäre Versorgung und die Notfallaufnahme. Hierzu gehören auch die für die Ableistung der Bereitschaftsdienste erforderlichen Kenntnisse der Notfallmedizin, der Röntgendiagnostik des Thorax und des Abdomens sowie der orientierenden Ultraschalluntersuchung der Organe des Abdomens und der Pleura.
Allgemein versorgt ein Assistenzarzt 8 – 15 Patienten (je nach Ausbildungsstand), auf der Intensivstation entsprechend weniger. Ein typischer Arbeitstag beginnt mit der Morgenbesprechung, um über Neuaufnahmen oder Probleme während der Nacht zu sprechen und den aktuellen Tag zu planen. Es folgen Visiten, Aufklärungsgespräche, Angehörigen- und Patientengespräche. Einmal pro Tag erfolgt eine Röntgenbesprechung mit anschließender Kurvenvisite auf der Station. Zweimal pro Tag wird die Intensivvisite durchgeführt. Einmal pro Woche findet eine interdisziplinäre Tumorkonferenz statt, an der die Weiterbildungsassistenten teilnehmen. Alle 2 Wochen findet eine interne Weiterbildung zur Implementierung von Leitlinien- und Evidenz basierter Medizin statt. Hier werden die Klinik internen Abläufe angepasst. Zudem werden wissenschaftliche neue Erkenntnisse besprochen. Diese Fortbildungsveranstaltung ist von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifiziert. Die Weiterzubildenen selber sind aufgefordert, abgestimmte Themenfelder inkl. Diagnostik und möglichen Maßnahmeplänen selbstständig zu erarbeiten und vorzustellen. Das dient der Vorbereitung auf die Facharztprüfung und fordert nebenbei die Kommunikationsfähigkeit sowie die Sprachfähigkeit (bei ausländischen Kollegen).
Konkrete Tätigkeiten im 1. WB-Jahr (unter Supervision durch einen Facharzt, i. d. R. Oberarzt oder Chefarzt):
Konkrete Tätigkeiten im 2. WB-Jahr (unter Supervision durch einen Facharzt, i. d. R. Oberarzt oder Chefarzt):
Konkrete Tätigkeiten im 3. WB-Jahr (unter Supervision durch einen Facharzt, i. d. R. Oberarzt oder Chefarzt):
Kenntnisse in der Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden sowie der Führung von Angehörigengespräche können durch Hospitationen auf der Klinikinternen Palliativstation erworben werden.
Konkrete Tätigkeiten im 4. Weiterbildungsjahr (unter Supervision durch einen Facharzt, i. d. R. Oberarzt oder Chefarzt):
Konkrete Tätigkeiten im 5. Weiterbildungsjahr (unter Supervision durch einen Facharzt, in der Regel Oberarzt oder Chefarzt):
Konkrete Tätigkeiten im 6. Weiterbildungsjahr (unter Supervision durch einen Facharzt, in der Regel Oberarzt oder Chefarzt):
Vertiefung der bisher gemachten Erfahrungen, insbesondere auch in ERCP, Endosonografie und Interventionen
Kern der strukturierten Weiterbildung am Klinikum Hochsauerland ist die Rotation in die einzelnen Bereiche der jeweiligen Abteilung. Dem Weiterbildungsassistenten ist rotationsabhängig ein spezieller Oberarzt bzw. Funktionsoberarzt als fester Ansprechpartner zugeordnet. Der Rotationszeitraum dauert in der Regel 6-12 Monate, die Rotationen erfolgen innerhalb der internistischen Fachkliniken am Standort in der (Not-)aufnahme, der Intensivstation sowie den Funktionsbereichen.
Standortübergreifend ist eine Rotationsphase von mindestens 6 Monaten vorgesehen, wenn der Auszubildende organisatorisch den spezifischen Bereichen wie der Kardiologie, der Hämatologie und Onkologie, der Angiologie, der Geriatrie sowie der Gastroenterologie zugeordnet ist.
Eine Rotation für je 6 Monate in die Innere bzw. Kardiologie sind verpflichtend. Je nach individueller Präferenz kann auf Wunsch auch eine Rotation in eine weitere Fachabteilung erfolgen.
So kann gewährleistet werden, dass der Auszubildende neben dem spezifischen Wissen in der Schwerpunktabteilung allgemein internistisches Basis-Wissen erlangt und den geforderten Leistungskatalog auch erfüllen kann.
Wann und wohin der Auszubildende rotiert, wird individuell im Rahmen der halbjährlichen Perspektivengespräche mit dem Auszubildenden abgestimmt und festgelegt. Individuelle Interessen und Präferenzen der Auszubildenden sollen dabei möglichst berücksichtigt werden.
Neben den regelmäßig stattfindenden Evaluationen durch die Ärztekammer, erfolgen auch intern regelmäßig Feedbackgespräche zur Qualität der Weiterbildung. Die Auszubildenden werden 1x jährlich anonym über die Personalentwicklung befragt, aber auch im Rahmen der halbjährlich stattfindenden Perspektivengespräche aktiv zu einem Feedback bzgl. der Qualität der Weiterbildung in unserem Haus aufgefordert.
Inhalt der Perspektivengespräche:
Die Gespräche werden durch den Personalentwickler dokumentiert, vereinbarte Maßnahmen, wie z. B. Fortbildungen angestoßen und verfolgt. Der Auszubildende sowie der Weiterbildungsbefugte erhalten jeweils eine Kopie des Dokumentes, welches als Basis für die nächsten Perspektivengespräch genutzt wird.
Die ersten 3 bis 6 Monate gelten als Einarbeitung. Dieser Zeitraum kann sich je nach Ausbildungsstand des Auszubildenden verkürzen oder auch verlängern.
Im Rahmen der Einarbeitung wird für den Auszubildenden die Teilnahme an folgenden begleitenden Maßnahmen angestrebtt:
Ergänzend zu den Kursen im Rahmen der Einarbeitung bieten wir den Auszubildenden je nach Interesse die folgenden Seminare an:
Weitere Kurse werden je nach Unterstützungsbedarf des Auszubildenden individuell im Rahmen der Perspektivengespräche festgelegt.
Grundsätzlich hat jeder Assistenzarzt die Möglichkeit in ein besonderes Förderprogramm aufgenommen zu werden, z. B. wenn im Rahmen einer Nachfolgeplanung das Potenzial besteht eine Oberarztfunktion wahrzunehmen.
Dazu werden individuell, je nach Ausbildungsstand des Arztes, spezielle Maßnahmen abgeleitet, die den Arzt befähigen sollen sich peux à peux in die neue Funktion einzuarbeiten. Z. B. über die Entwicklungsstufe eines Funktionsoberarztes.
Parallel zur horizontalen Entwicklung sind Spezialisierungen möglich, z. B. durch den Erwerb von DEGUM Qualifikationen, Palliativ-Weiterbildungen, Spezielle Schmerztherapie etc.