
- Dr. med. Katrin Deschka
- Chefärztin
- Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, Medikamentöse Tumortherapie, Notfallmedizin
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am Standort Karolinen-Hospital


Zentrale Werkzeuge zur Untersuchung und Einleitung der Behandlung stellen die folgenden Untersuchungsmethoden dar:
Betrifft in erster Linie die Untersuchung der Bauchorgane, aber auch die Organe des Brustkorbraumes, des Halses und der Schilddrüse sowie der Gefäße, auch in farbkodierter Dopplertechnologie (Farbduplexsonografie).
Bei besonderen Fragestellungen wird eine kontrastmittelverstärkte Ultraschalluntersuchung durchgeführt, bei der über die Vene das Kontrastmittel die Befunderkennung im Bauchraum, insbesondere in der Leber erhöht.
Darüber hinaus wird die Ultraschalluntersuchung über Hohlorgane, d. h. über ein Endoskop, welches in Speiseröhre, Magen oder Darm eingeführt wird, durchgeführt (Endosonografie). Mit dieser Technik können gezielt Gewebeproben gewonnen werden, es kann eine Sekretableitung oder eine Drainage von entzündlich verändertem Gewebe unter Ultraschallsicht durchgeführt werden.
Die Endoskopieabteilung ermöglicht die Durchführung von Spiegelungen der Hohlorgane.
Hierzu gehören:
Bei allen diesen Maßnahmen sind Eingriffe möglich, wie:
Neben Ultraschall und Endoskopie werden auch Röntgen-Untersuchungen der Organe durchgeführt, zum Teil als Schnittbildverfahren (Computer-, Kernspintomografie). Auch hier sind bildgebend gezielte Punktionen und Drainagen möglich. Als Kombinationsbehandlung zwischen Endoskopie und Röntgen wird in großer Zahl die Darstellung der abführenden Gallenwege und des Pankreasgangsystems durchgeführt (ERCP). Hierbei kann auch eine Behandlung vorgenommen werden, bei Abflussstörung kann die Mündung aufgeschnitten, es können Proben entnommen werden, Steine aus dem Gallengang oder Bauchspeicheldrüsengang entfernt werden. Engstellen könne erweitert werden, Plastik- oder Metallgitterprothesen zur Sicherung des Sekretabflusses eingelegt werden. Über diesen Zugang können auch Tumore der Gallenwege lokal behandelt werden (Radiofrequenzablation).
Von der Röntgenabteilung werden auch Gefäßdarstellungen (Angiografie) durchgeführt. Hier können Erweiterungen bei Engstellen, Entfernungen von Gerinnseln und Einsetzen von Gefäßprothesen (Stens) durchgeführt werden. Bei Leberzirrhose führen wir gemeinsam eine Blutableitung in eine Lebervene (TIPS) durch, bei Lebertumoren können wir die Chemotherapie-Medikamente direkt in den Tumor bringen (TACE).
Hier werden mit Hilfe von Ultraschall, Röntgen oder Endoskopie Behandlungen vorgenommen, um einen größeren operativen Eingriff zu ersetzen, u. a.:
Als Funktionsuntersuchungen werden Atemtests der Verdauungsfunktion (H2-Atemtest), Langzeitsäure-Messung in Magen und Speiseröhre (Langzeit-pH-Metrie) sowie Druckmessungen im oberen Verdauungstrakt (Manometrie) durchgeführt.