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Klinikum Hochsauerland schafft neues Ausbildungsangebot: Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten in der Bildungsakademie möglich

Peter Schauerte, Petra Niermoeller und Jürgen Friedrich sind froh, dass die OTA-Ausbildung nun startet.
Foto: Klinikum Hochsauerland

 

Die Bildungsakademie der Gesundheits- und Sozialwirtschaft Hochschauerland gGmbH erweitert ihr Aus-, Fort- und Weiterbildungsportfolio um zwei weitere Qualifizierungsangebote. Ab 1. September 2021 startet die „Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz“ (OTA).
20 Ausbildungsplätze wurden dafür eingerichtet. Ab Frühjahr 2022 wird dann auch eine „Fachweiterbildung für den Operationsdienst“ angeboten, die sich an examinierte Pflegekräfte richtet. „Die neuen Qualifizierungsangebote sind ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Nur durch gute eigene Ausbildung können wir dem hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften für die operativen Fachbereiche im Klinikum Hochsauerland und natürlich auch bei unseren Kooperationspartnern begegnen“, sagt Petra Niermoeller, Pflegedirektorin (komm.), Klinikum Hochsauerland.

Helfende Hände im OP

Für die OTA gibt es ein vielfältiges Einsatzgebiet in Krankenhäusern und Kliniken. OTA betreuen nicht nur die Patienten im Vorfeld sowie im Nachgang einer Operation, sie
bereiten die Operationseinheiten zudem auch vor und nach, und sie assistieren bei
Eingriffen. Die fachspezifische Ausbildung ist auf drei Jahre ausgerichtet und orientiert
sich an den Empfehlungen der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG).

Vielfältige Ausbildung in Theorie und Praxis

Nach dem Lehrplan der DGK umfasst die OTA-Ausbildung 1.600 Stunden theoretischen
sowie fachpraktischen Unterricht, der in der Bildungsakademie zu 90 Prozent durch interne Mediziner sowie Pflege- und Fachkräfte gewährleistet wird. Die Ausbildung im praktischen Einsatz erfolgt über 3.000 weitere Stunden an den Standorten des Klinikums Hochsauerland, regionalen Kooperationspartnern sowie Krankenhäusern und Kliniken des Alexianer-Verbundes. Dabei werden im Rotationsprinzip die Möglichkeiten in den teilnehmenden Kliniken in Anspruch genommen. Vorteil der Zusammenarbeit: Operative Fachbereiche,
die in einer Klinik nicht angeboten werden, können an den Standorten der Kooperationspartner absolviert werden. Bei den OP-Einsätzen erfolgt eine engmaschige Betreuung durch qualifizierte Praxisanleiter, die von der Lehrgangsleitung geschult werden.

Die Fachleitung der OTA-Kurse übernimmt Peter Schauerte B.A., Fachkrankenpfleger für den Operationsdienst. Schauerte hat sich mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre sowie einem Masterstudiengang in der Bildungspädagogik „Pflege“ qualifiziert. Unterstützung für die Weitergabe der Inhalte gibt es mit Jürgen Friedrich B.A., Medizin- und Pflegepädagoge, der als Leiter einer Weiterbildungsstätte im Ruhrgebiet für seinen neuen Einsatz in der Bildungsakademie im Sauerland gewonnen werden konnte.

Die theoretische Ausbildung für beide Qualifizierungsangebote erfolgt in den neuen Räumen der Bildungsakademie in der ehemaligen Petri-Schule in Arnsberg-Hüsten, die derzeit mit modernster Kommunikations- und Lehrtechnik ausgestattet und komplett renoviert wird.

Bewerbungen und Kooperationsgesuche für den Ausbildungsstart sind noch möglich. Für gezielte Rückfragen zum Thema „OTA-Ausbildung“ und „OP-Fachweiterbildung“ steht Herr Peter Schauerte unter 02932 980-253021 gerne zur Verfügung.

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