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Wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs

Klinikum Hochsauerland informiert am 24. März 2021, ab 18.00 Uhr in Vorträgen per Live-Stream

Jährlich erkranken rund 61.000 Menschen an Darmkrebs. Und rund 24.600 sterben jedes Jahr daran. Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland - nach Brustkrebs und vor Prostatakrebs und Lungenkrebs - sowie die zweithäufigste Krebstodesursache – nach Lungenkrebs und vor Brustkrebs.

Aber anders als gegen Brustkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs, gibt es gegen Darmkrebs hervorragende Vorsorge-Möglichkeiten. Hier ist echte Prävention möglich! Denn Ziel der Vorsorge-Koloskopie, die bei gesunden, beschwerdefreien Männern ab 50 und symptomfreien Frauen ab 55 Jahren empfohlen wird, ist die Entdeckung von Vorstufen von Darmkrebs. Diese Polypen werden noch während der Untersuchung schmerzfrei entfernt – und zwar schon bevor sie zu Krebs werden. Bei rund 36 Prozent der Untersuchungen werden solche Vorstufen (Polypen und Adenome) gefunden, nur in 1 Prozent tatsächlich Darmkrebs. Und selbst dann befindet sich dieser Darmkrebs oft noch in einem derart frühen Stadium, dass er in den meisten Fällen gut geheilt werden kann. Allerdings nur, wenn man rechtzeitig zur Vorsorge geht! Darauf weist die Felix Burda Stiftung in ihrer bundesweiten Kampagne zum Darmkrebsmonat März unter dem Motto „Keine Angst vor der Vorsorge“ hin.

Das Klinikum Hochsauerland unterstützt die Aktion und lädt im Rahmen des von der Felix-Burda-Stiftung ausgerufenen Darmkrebsmonats alle Interessierten am Mittwoch, 24. März 2021, 18:00 Uhr, zu einem kostenfreien digitalen Informationsabend ein. In Live-Stream-Vorträgen werden die Möglichkeiten der Früherkennung sowie modernste Konzepte der fachübergreifenden Behandlung von Darmkrebserkrankungen im Darmkrebszentrum vorgestellt. Folgende Vorträge sind vorgesehen:

  • Darmkrebs – wie verhindern?
    Dr. H. Schnell, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie
  • Wenn eine OP unumgänglich ist – schonende Darmkrebs-OP dank minimalinvasiver Technik. Prof. Dr. R. Czymek, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie und U. Zorn, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeralchirurgie und Koloproktologie
  • Zielgerichtete medikamentöse Therapie bei fortgeschrittener Erkrankung.
    Dr. M. Wattad, Chefarzt und Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin und Stammzelltransplantation
  • Regionale Lebertherapie bei fortgeschritten Erkrankung verbessert die Lebensqualität Dr. A. Ranft, Chefarzt der Klinik für Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Fachleute für Fragen zu Verfügung. Fragen können vorab per E-Mail an veranstaltung@klinikum-hochsauerland.de oder während der Veranstaltung zusätzlich auch per Chatfunktion an den Moderator gestellt werden.

Termin: Mittwoch, den 24. März 2021, 18:00 bis ca. 19:30 Uhr

Der Termin findet als kostenfreie Online-Veranstaltung statt. Teilnahme am Veranstaltungstag zur angegebenen Uhrzeit unter www.klinikum-hochsauerland.de/vortrag. Benötigt wird eine stabile Internetverbindung sowie ein internetfähiges Gerät wie Tablet, Laptop oder Mobiltelefon.

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