Intensivmedizin, Arnsberg-Hüsten

am Standort Karolinen-Hospital

Kevin Pilarczyk, MHBA
Chefarzt Intensivmedizin und Notfallmedizin
PD Dr. med. Kevin Pilarczyk, MHBA

Leistungsschwerpunkte

Mit dem neuen Notfall- und Intensivzentrum des Klinikums Hochsauerland und insbesondere der neu geschaffenen, chefärztlich geleiteten Klinik für Intensivmedizin wird eine bedarfs- und zeitgerechte und qualitativ hochwertige Versorgung von Notfallpatienten unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten gewährleistet. Als Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Region verbessert das neue Notfall- und Intensivzentrum mit 13 notfallversorgenden Fachabteilungen und dem größten Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten im Hochsauerlandkreis die Versorgung für die Patienten und ermöglicht eine moderne interdisziplinäre Behandlung. 

Schwerkranke Patienten werden auf unseren Intensivstationen von einem qualifizierten, hochmotivierten Team rund um die Uhr versorgt. Als Intensivstation der maximalen Versorgungsstufe können wir unseren Patienten nahezu alle Verfahren der modernen Medizin zugutekommen lassen. Der Einsatz der verschiedenen Techniken wird für jeden Patienten individuell geplant. Zudem ist die Klinik für Intensivmedizin verantwortlich für die Versorgung von innerklinischen Notfällen verantwortlich. Dafür steht 24/7 ein interprofessionelles Medical Emergency Team (MET) bereit.

Sehen Sie im Folgenden einen Ausschnitt der zur Verfügung stehenden intensivmedizinischen Therapieoptionen:

  • Behandlung von Patienten mit drohendem oder bereits eingetretenem Organversagen:
  • Organersatztherapie bei Nierenversagen, Lungenversagen, Herzversagen und Leberinsuffizienz
  • Anwendung differenzierter Beatmungsformen (nicht-invasive Beatmung, invasive Beatmung, High-Flow)
  • Therapie mit extrakorporalen Herz-Kreislauf-Unterstützungssystemen, wie z. B. extrakorporale Membranoxygenation (ECMO) und Extracorporeal Life Support (ECLS),  Impella CP®, Impella RP®, Impella 5.5®
  • Durchführung von Nierenersatzverfahren, z. B. CVVH (kontinuierliche veno-venöse Hämofiltration)
  • Erweitertes Herz-Kreislaufmonitoring, u.a. mittels pulmonalarterieller Katheter, transpulmonaler Thermodilution, Pulskonturanalyse
  • Neuromonitoring: Hirndruckmessung, transkranielle Dopplersonographie (TCD), EEG
  • Durchführung bettseitiger bildgebender Verfahren wie Sonographie (Ultraschall), transthorakaler und transösophagealer Echokardiographie (TEE)
  • Durchführung verschiedener Verfahren der perkutanen Dilatations-Tracheotomie
  • Diagnostische und therapeutische Tracheobronchoskopien
  • Postoperative Analgesie mit PCA und PCEA
  • Ethikberatung

Das komplette Patientenmanagement erfolgt papierlos mittels Patienten-Daten-Management-System (PDMS), welches an jedem Patientenplatz und an allen Arzt- und Pflegearbeitsplätzen zur Verfügung steht.

Zu den besonderen Schwerpunkten unserer Intensivstationen gehört die Behandlung von:

  • Patienten mit Sepsis und septischem Schock
  • Patienten mit schwerem Lungenversagen inkl. mechanischer Lungenunterstützung (vvECMO)
  • Patienten im kardiogenen Schock inkl. mechanischer Kreislaufunterstützung (vaECMO, ECLS, Impella)
  • Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand extrakorporaler kardiopulmonaler Reanimation (eCPR)
  • Patienten mit Polytrauma
  • Patienten mit lebensbedrohlichen neurologischen und neurochirurgischen Erkrankungen 
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