Intensivmedizin, Arnsberg-Hüsten

am Standort Karolinen-Hospital

Kevin Pilarczyk, MHBA
Chefarzt Intensivmedizin und Notfallmedizin
PD Dr. med. Kevin Pilarczyk, MHBA

In den besten Händen

Ein Mensch, der Ihnen nahesteht, befindet sich auf unserer interdisziplinären Intensivstation. Möglicherweise sind Sie aufgrund der ungewohnten Atmosphäre dieser Station verunsichert und haben viele Fragen und vielleicht auch Angst. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben, Ihnen Ängste nehmen und mögliche Fragen beantworten. Selbstverständlich können Sie sich bei weiteren Fragen auch direkt an uns wenden.

Kontakt und Auskunft

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Datenschutzgründen telefonisch nur Informationen an nahe Angehörige weitergeben dürfen, nachdem wir schon einmal persönlichen Kontakt zu diesen hatten und unsere jeweilige Durchwahl mitgeteilt haben. Zudem möchten wir höflichst darum bitten, nur eine Person aus dem Familienkreis als primären Ansprechpartner zu benennen.

Besuch auf der Intensivstation

Unsere Besuchszeiten sind täglich von 14:00 bis 17:00 oder nach vorheriger individueller Vereinbarung. 

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass es zu jeder Zeit aufgrund von pflegerischen Maßnahmen, Visiten, Untersuchungen oder Therapien, zu unvorhergesehenen Wartezeiten kommen kann. Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Geduld und bemühen uns natürlich die Wartezeit möglichst gering zu halten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir maximal zwei Besucher zeitgleich zu Ihrem Angehörigen lassen können, um ihm unnötigen Stress zu ersparen und auch, um Nachbarpatienten möglichst ungestört zu belassen. Weiterhin ist es notwendig, sowohl zum Schutz unserer oft immungeschwächten Patienten als auch Ihrer Gesundheit, beim Betreten und Verlassen der Station eine gründliche Händedesinfektion durchzuführen. Spezielle Desinfektionsmittelspender finden Sie im Eingangsbereich. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Pflegepersonal. Blumen dürfen leider nicht mit auf die Intensivstation gebracht werden, Nahrungsmittel bitten wir Sie nur nach Absprache mitzubringen.

Kinder als Besucher auf der Intensivstation

Seit Jahren wird kontrovers darüber diskutiert, ob Kindern und Jugendlichen Besuche bei kritisch kranken nahestehenden Menschen ermöglicht werden sollen. Die Angst vor einer Traumatisierung der Kinder oder wechselseitige Infektionsgefahren gelten als Gegenargument. Es gibt aber auch viele Hinweise darauf, dass ein Besuch unter bestimmten Bedingungen für alle Beteiligten gesundheitsförderlich sei, betont die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). In dem am 17. November veröffentlichten Leitfaden „Kinder als Angehörige und Besuchende auf Intensivstationen, pädiatrischen Intensivstationen und in Notaufnahmen“ gibt die DIVI Empfehlungen zum Thema. Zwar stelle die lebensbedrohliche Erkrankung eines nahestehenden Menschen für Kinder ein hoch belastendes Erlebnis dar, der Besuch der Bezugsperson könne hier jedoch eine "wertvolle korrigierende Erfahrung sein und eine gesunde kindliche Verarbeitung unterstützen", heißt es darin. Wichtig seien eine gute Vorbereitung mit Abwägung von Risiken, die Begleitung des Kindes und ein achtsamer Blick auf die Folgezeit, damit diese Erfahrung nicht zur zusätzlichen Belastung wird.

So können Sie Ihren Angehörigen während des Aufenthaltes unterstützen:

Übergeben Sie uns wichtige medizinische und persönliche Dokumente, die dem Intensivteam möglicherweise noch nicht bekannt sind, z.B. Arztberichte, Patienten- oder Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht.

Ihrem Angehörigen können Sie Fotos, Grußkarten, kleine persönliche Gegenstände oder Lieblingsmusik mit geeigneten Abspielgeräten etc. mitbringen. Mobiltelefone können nach Absprache auch im Patientenzimmer verwendet werden.

Folgende Unterstützung können wir anbieten:

  • Verpflegungsmöglichkeiten
  • Übernachtungsmöglichkeit in besonderen Situationen
  • Seelsorgerische und psychologische Betreuung
Weiterempfehlen