Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Meschede

am Standort St. Walburga-Krankenhaus

Clemens Kehren M.A.
Chefarzt Anästhesiologie – Ärztlicher Direktor - OP-Manager
Dr. med. Clemens Kehren M.A.

Anästhesie

Einblick in unsere Arbeit im OP

In unserer Klinik für Anästhesiologie betreuen wir Patientinnen und Patienten, die sich einer Operation oder einer schmerzhaften Untersuchung unterziehen müssen.

Jährlich führen wir rund 4.000 Anästhesien in vier Operationssälen – sowohl stationär als auch ambulant – durch. Auch nachts und am Wochenende steht unser Team für dringende Notfälle bereit.

Gut vorbereitet auf die Anästhesie

Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für eine sichere Narkose und Operation. Deshalb umfasst unser Vorgehen nicht nur das ausführliche Aufklärungsgespräch und die Einholung der Einwilligung zur Narkose oder Regionalanästhesie. Ebenso wichtig ist für uns, Sie und Ihre individuelle Situation kennenzulernen – medizinisch und persönlich.

Wir besprechen mit Ihnen, welche diagnostischen Maßnahmen, Untersuchungen oder Vorerkrankungen für die geplante Narkose wichtig sind, und klären über mögliche Nebenwirkungen und Risiken auf. Gemeinsam legen wir fest, welche Medikamente vor dem Eingriff eingenommen werden sollen und welche nicht. Dabei berücksichtigen wir auch Ihre bisherigen Schmerzerfahrungen und erstellen bei Bedarf ein persönliches Schmerztherapiekonzept.

Im Aufklärungsgespräch informieren wir Sie unter anderem über:

  • den Ablauf der Narkose – vom Vorabend der Operation bis zur Verlegung auf die Station oder Ihrer Entlassung nach Hause (ambulant / Tageschirurgie)
  • Empfehlungen zum Verhalten vor und nach dem Eingriff
  • die möglichen Narkosearten für die geplante Operation
  • gegebenenfalls notwendige Überwachungsmaßnahmen (z. B. invasives Monitoring)
  • mögliche intensivmedizinische Maßnahmen nach der Operation
  • den möglichen Bedarf an Bluttransfusionen oder blutsparenden Verfahren

Zwischen OP und Station – der Aufwachraum

Der Aufwachraum ist eine eigene Funktionseinheit direkt neben den Operationssälen. Hier werden Sie nach dem Eingriff engmaschig überwacht, bis alle Kriterien für die Weiterverlegung erfüllt sind – sei es auf die periphere Station oder auf die Intensivstation

Mit Ihrer Ankunft im Aufwachraum beginnt eine kontinuierliche Überwachung aller wichtigen Vitalparameter durch unser Pflege- und Ärzteteam. Falls notwendig, können hier Zusatzuntersuchungen wie Blutentnahmen, Laboranalysen oder Röntgenaufnahmen durchgeführt werden.

Besonders am Herzen liegt uns Ihre Schmerztherapie: Wir passen diese individuell an und richten sie nach ärztlicher Anordnung ein. Zum Einsatz kommen je nach Schmerzintensität verschiedene Verfahren, zum Beispiel:

  • Patientenkontrollierte Analgesie (PCA) – Sie steuern Ihr Schmerzmittel selbst über eine spezielle Pumpe
  • Schmerztherapie über Regionalanästhesiekatheter (z. B. Peridural- oder Plexuskatheter)

Diese Verfahren werden – wenn notwendig – auch während Ihres weiteren stationären Aufenthalts weiterhin durch unser Anästhesieteam betreut und überwacht.

Wir freuen uns, wenn Sie die Narkose und alles, was dazugehört, in angenehmer Erinnerung behalten und sich bei uns jederzeit sicher und gut aufgehoben fühlen.

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