Campus Bildung und Changemanagement

Jürgen Friedrich
Jürgen Friedrich

OTA-Ausbildung

Nächster Kursstart: 01. Januar 2022

Die Ausbildung

Zum 01.01.2022 wird der Beruf der OTA / des OTA staatlich anerkannt. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. In unserem Campus beträgt die maximale Kursgröße 20 Teilnehmer. Alle TN erhalten zu Beginn ihrer Ausbildung ein iPad. Der gesamte Unterricht wird mit digitaler Unterstützung ausgeführt. Auf dem iPad sind sämtliche Bücher namenhafter medizinischer Verlage eingerichtet. Der Erwerb von Büchern und Pflichtliteratur entfällt. Das iPad kann auch privat genutzt werden.

Theorie der OTA-Ausbildung

Die theoretische Ausbildung umfasst 2100 Stunden und wird in den Unterrichtsräumen am Campus der Fort- und Weiterbildung | OTA – Ausbildung des Klinikum im Gebäude der Bildungsakademie Hochsauerland in 59759 Arnsberg – Hüsten, Petriweg 2  angeboten.

Bildungs- und Medizinpädagogen, Ärzte sowie Pflegefachkräfte vermitteln den Teilnehmern alle Grundlagen die für eine sach- und fachgerechte Patientenversorgung vor, während und direkt nach einem operativen Eingriff notwendig sind. Diese beziehen z.B. auf die Vorgaben der Hygiene oder der Organisation des Arbeitsumfeldes im OP. Anatomische und physiologische Kenntnis des menschlichen Körpers werden ebenso vermittelt wie gesetzliche und ethische Vorgaben. Die „Lehre der Krankheiten“ ist ein wesentlicher Teil der Theorie und fokussiert sich dabei besonders auf die operativen Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie. Schwerpunkt der Ausbildung wird neben den Tätigkeiten des Springerdienstes natürlich der Instrumentierdienst direkt am OP-Tisch sein.

Der Unterricht ist in Blockwochen organisiert und wird pro Ausbildungsmodul / -einheit mit einer Prüfung (Klausur, Fachvortrag, Referat, etc.) beendet. Die Unterrichtstermine werden den Teilnehmern zu Beginn ihrer Ausbildung übergeben. Die tägliche Unterrichtszeit ist von 8:00 – 16 Uhr.

Praxis der OTA-Ausbildung

Vom ersten Tag an werden die OTA-Schüler in den OP-Abteilungen ihrer Kliniken eingesetzt. Berufserfahrene und/oder fachweitergebildete OP-Mitarbeiter fungieren dabei als speziell ausgebildete Praxisanleiter und begleiten die OTA-Schüler über den gesamten Zeitraum der dreijährigen Ausbildung. Das was in der Theorie vermittelt wird, soll so arbeitsspezifisch im täglichen Arbeitsfeld sicher und Schritt-für-Schritt umgesetzt werden. Der stundengestaffelte Pflichteinsatz der OTA-Schüler liegt in der Praxis in den operativen Fachgebieten der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Unfallchirurgie/Orthopädie sowie der Gynäkologie/Geburtshilfe oder Urologie. Weitere operativ tätige Fachbereiche wie Neurochirurgie, HNO-Heilkunde, Gefäßchirurgie etc. können dann je nach Standort wahlweise erfolgen. Ebenso sind Rotationen der Praxiseinsätze innerhalb der kooperierenden Kliniken vorgesehen. Durch einen mit dem Campus bestehenden Kooperationsvertrag erfolgen regelmäßige Praxisbesuche der Ausbildungsleitung zur Überprüfung der Lernerfolge und Umsetzungskonzeption vor Ort. Ebenso sind zeitgebundene Einsätze in der Anästhesie und der chirurgischen Notfallversorgung (Ambulanz/Notfallaufnahme) Teil der theoretischen Ausbildung.

Eine ordnungsgemäße Aufbereitung von Medizinprodukten in der Aufbereitungseinheit (AEMP / ZSVA) ist ebenso fester Bestandteil der praktischen Ausbildung. Vorgesehen ist daher ein in die Ausbildung integrierter Kurs der Fachkunde I (gem. den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV)) oder der Sachkunde.

Prüfung OTA-Ausbildung

Jedes Ausbildungsmodul schließt mit einer Prüfung (Klausur, Fachvortrag, Referat, Facharbeit, etc.) ab. Pro Jahr wird ein Jahreszeugnis mit Bezug zu den theoretischen und praktischen Leistungen erstellt Zum Ende der Ausbildung erfolgt eine praktische Prüfung in den jeweiligen OP-Abteilungen der Teilnehmer vor Ort. Dabei werden sowohl springerdienst-technische wie instrumentier-technische Abläufe bewertet werden. Hinzu kommt eine schriftliche Prüfung in Form von Klausuren. Abschließend erfolgt die mündliche Prüfung als Abschluss des staatlichen Examens.

Bewerbung und Kooperationskliniken

Der Campus Fort- und Weiterbildung | OTA - Ausbildung ist ausführender Teil der theoretischen OTA-Ausbildung. Das bedeutet, dass sich Interessenten nicht direkt beim Campus bewerben können, sondern einen Ausbildungsplatz zur OTA in einem kooperierenden Krankenhaus / einer kooperierenden Klinik erwerben müssen. Unsere derzeitigen Kooperationspartner (OP-Standorte) in der OTA-Ausbildung sind:

  • das Klinikum Hochsauerland mit den operativen Standorten
    • Karolinen-Hospital Arnsberg-Hüsten
    • Marienhospital Arnsberg
    • St. Walburga-Krankenhaus Meschede
  • das Krankenhaus Maria-Hilf Warstein
  • das St. Franziskus Hospital Winterberg
  • das St. Marien-Hospital Marsberg

Lehrgangsbeginn

Der nächste Kurs beginnt am 01.01.2022.

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